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Teil 2 Ferdsch :)

Korrektur ist gelesen, Achtet nicht auf die Rechtschreibung und so, kennt ihr ja

Aus dem Leben der Kathy Brown - Zweiter Teil

 Viel Spaß beim lesen!

 

Für Teil 3 hab ich noch keinen blassen Dunst was ich machen soll. Für Vorschläge bin ich immer offen

 

Liebste Grüße

 

Larissa

1 Kommentar 10.12.10 21:07, kommentieren



Meine kleine Weihnachtsgeschichte

Es wr einmal ein kleines Chinchillamädchen. beige war ihr Fell, ihre Ohren rosa und die Augen funkelten wie zwei Rubine im Licht.

Sie lebte nun schon einige Zeit neben an im Tierladen. Wir besuchten sie und das andere Chinchilla, dass bei ihr saß, regelmäßig, währen wir für unsere eigenen Chinchillas Heu und Einstreu kauften. Eines Tages kamen wir wieder. Zu unserem Entsetzen war das andere Chinchilla weg! Nur noch das kleine Chinchillamädchen mit dem beigen Fell, en rosa Ohren und den rubinroten Augen saß traurig und alleine in dem Käfig. Es vergingen einige Monate oder gar ein Jahr und das kleine Ding bekam weder einen neien Speilgefährten, noch ein kuscheliges neues Zuhause.

Entgegen der Ratschläge aus diversen Chinchillaforen entschieden wir uns doch für den Kauf des kleinen Chinchillamädchens und hofften darauf, sie würde sich mit unseren Chinchillas gut verstehen. Wir Tauften sie Mein. Sie war unsere kleine Diva. Mit nichts zufrieden und sehr eigen. So vergingen Monate, in denen wir und vergeblich bemühten Mei mit unsere anderen chinchillas zu vergesellschaften. Foren wurden gewälstz, Bücher durchblättert, Technicken ausprobiert – nichts, aber auch gar nichts half! Mei sprang immer und immer wieder ans Gitter und versuchte es auf aggressivste Weise zu zerbeißen. Das wurde so schlimm, dass wie sie sogar aus dem Raum stelen mussten. Weit, weit weg von den anderen Chinchillas.

Gut 1 ½ Jahre sind nun ins Land gezogen. Aus dem kleine, traurigen Chinchillamädchen ist eine wunderschöne, wenn auch etwas ängstliche Chinchilladame geworden.

Um die Weihnachtszeit, wenn alles besinnlich und romantisch wird. Macht man sich auch so seine Gedanken, wie es seinen Tieren so geht. Ob sie denn glücklich sind Wir wollten es also noch einmal versuchen Mei zu vergesellschafte. Zumindest mit dem Männchen Vash aus der anderen Gruppe. Vielleicht mochte Mei einfach die anderen Weibchen nicht.. Bevor wie jedoch den Plan in die Tat umsetzen konnten, verstarb Vash am 4.12.2010 nach kurzem, heftigen Leiden.

Angestrengt dachten wie nach. Vielleicht ein neues Jungtier, um Mei’s instinktiven Muttergefühle zu wecken.Vielleicht würde sie das besänftgen und eine Vergesellschaftung ermöglichen. Doch wo bekommt man nun ein junges, kleines Chinchilla her, wenn nicht stehlen? Warum aber auch nicht? Die Mutter meines Freundes hatte zum Glück selbst Chinchillas, die Anfang diesen Jahres erst ein Junges bekommen hatte. Ein kleines 10-monatiges Böckchen, groß genug um von der Mutter getrennt zu werden und hoffentlich kelin genug um Mei zu erweichen. Da noch nicht klar war, ob wir ihn behalten würden, gab ich ihm den Pseudonym „kleiner Mann“.

Wie zu erwarten reagierte Mei sehr aggressiv, als wir ihr das kleine Böckchen an den Käfig hielten. Sie riss ihr Mäulchen auf und versuchte nach dem kleinen Mann zu schnappen. „Kein guter Start“ dachten wir uns und platzierten den kleinen Mann in einem Extrakäfig neben Mei. Sie sollten sich in der Nacht erst einmal auf sichere Entfernung beschnuppern und er sich an die neue Umgebung gewöhnen.

Am nächsten Abend packten wir beide mit einem flauen Gefühl in der Magengegend ins Bad zum Freilauf. Keiner wusste, wie das Experiment ausgehen würde. Würden sie sich zerfleischen, ignorieren oder was würde geschehen? Was allerdings dann geschah, überraschte uns sehr, machte uns aber auch sehr, sehr glücklich. Der kleine Mann begann Mei zu umwerben! Mit allen Mitteln der Chinchillakunst! Mit lüsternen Quieklauten, Schwanzgewedel und Fellgeknabber. Mei zierte sich zunächst, rannte weg, doch irgendwann schloss sie die rubinroten Augen und genoss die Zärtlichkeiten einfach! Quiekte ein bisschen, wenn es zu stürmisch wurde, hielt aber still. Es sah fast so aus als läge ein breites, zufriedenes Grinsen auf ihren Lippen.

Vielleicht war Mei ausgerechnet jetzt Hitzig oder die Chemie stimmte wirklich, sie duldete den kleinen Mann sogar in ihrem Käfig! Was er nicht durfte, war ihr Sandbad benutzen. Dafür mussten wir sie kurz aus dem Käfig nehmen, damit sich der kleine Mann wälzen konnte.

Nachdem die nächsten Abende ähnlich turtelnd verliefen, meldeten wir den kleinen Mann zur Kastration an. Nachwuchs war schließlich nicht geplant. Und es stand im Raum bei Mei’s erfolgreicher Resozialisierung beide Chinchilla-Gruppen zusammen zu führen. Und da der kleine Mann dort auf seine drei älteren Schwestern treffen würde, wäre eine Vermehrung hier sehr bedenklich gewesen!

Freitag morgen war es dann soweit. Der kleine Mann musste zum Tierarzt. Bereits am selbigen Abend durften wir ihn wieder abholen. Man sah der verorgelt aus! Wir wollten ihm dann etwas ruhe gönnen und stellten ihn an deinem Abend nur neben ihren Käfig und leisen sie nicht gleich zusammen rennen. Zu unserer Verwunderung und fast schon zu unserer Enttäuschung verfiel Mei in ihr altes Verhaltensmuster zurück. Aggressiv sprang sie gegen das Gitter, nagte es an, rannte unruhig herum. Unsere Hoffnung auf eine Vergesellschaftung sank gen null. Einen letzten Funken Hoffnung versuchten wir uns zu wahren. Es lag sicher am Tierarztgeruch! Wenn der kleine Mann erst mal wieder Einstreu hat und Pipi gemacht hat, dann wird Mei das sicher riechen und alles wird wieder gut.

Am zweiten Abend wollten wir beide wieder ins Bad zum Auslauf bringen. Normal saß Mei immer etwas abwesend in einer Ecke und harrte der Dinge die dort kamen. An diesem Abend schaltete sie sofort auf Angriff und ging auf den kleinen Mann los. Der wusste gar nicht wie ihm geschieht und so musste Mei das Badezimmer frühzeitig verlassen. Der kleine Funke schien zu erlöschen. Wir setzten Mei für die restliche Auslaufzeit in den kleinen Käfig vom kleinen Mann, damit sie sich mit dem Geruch vertraut machen konnte. Vielleicht würde es etwas bringen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Sonntag bekam der kleine Mann dann endlich wieder Einstreu und gescheites Heu. Das Tuch das bis dahin im Käfig lag, gab ich Mei zum dran schnüffeln und war fast davon überzeugt, sie würde damit nun kurzen Prozess machen. Aufgeregt wippten die Schnurrbarthaare und schnuffelten was das Zeug hielt! Vorsichtige, behutsame Schritte auf das Tuch. Fast so, als würde sie den Duft kennen und mögen. Sie setzte sich tatsächlich komplett auf das Tuch und hätte sich sicher auch früher oder später drauf gelegt. Sie hat nur einen Fehler begangen und wollte das Tuch annagen. Daher musste ich es ihr leider doch weg nehmen. Aber: der Hoffnungsfunke erhielt neue Nahrung!

Am Abend dann ein weiterer Versuch im Bad. Kurzes genäsel, kurzes heftiges Motzen auf beiden Seiten und dann fing der kleine Mann erneut und unbeeindruckt von Mei’s Verhalten erneut an wie ein Weltmeister um sie zu buhlen. Noch heftiger und lautstärker als am Anfang. Sie muss es ihm echt angetan haben. Mei schien noch nicht ganz wieder so Feuer und Flamme zu sein und lies sich nicht ganz darauf ein. Sie hoppelte auch immer wieder weg, wenn er zu aufdringlich wurde. Aber wie blickten nun wieder voller Hoffnung in die Zukunft. Genau zum Start ins neue Jahr können wir beide dann auch zusammen setzten ohne der Gefahr ungewollt Nachwuchs zu bekommen. Dann ist die Quarantäne für den kleinen Mann vorbei und Mei hat in ihm hoffentlich und endlich einen neuen, tollen Partner gefunden!

1 Kommentar 20.12.10 15:40, kommentieren